Wissenschaft

95 Millionen Jahre alte Schädelfossilien weisen auf 'Biblische Schlange' mit Hinterbeinen hin

95 Millionen Jahre alte Schädelfossilien weisen auf 'Biblische Schlange' mit Hinterbeinen hin


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Ein Team von Paläontologen entdeckte in Argentinien einen wunderbar gut erhaltenen Schlangenschädel, der die Herkunft der Art neu beleuchtete.

Aus ihren Erkenntnissen hat das Team abgeleitet, dass die Schlange hintere Gliedmaßen hatte und sich möglicherweise aus riesigen Eidechsen entwickelt hat. Dies widerspricht der bekannten Annahme, dass Schlangen von kleinen wurmartigen grabenden Eidechsen stammen.

Die Entdeckung und Details des Fossils wurden in der Zeitschrift veröffentlicht Fortschritte in der Wissenschaft.

VERBINDUNG: IMPRESSIVES FOSSIL VON MENSCHLICHEM PINGUIN IN NEUSEELAND ENTDECKT

Schlangen und ihre Entwicklung

Die Fossilien wurden in der argentinischen Provinz Río Negro entdeckt und sind benannt Najash Rionegrina - nach der biblischen Schlange Nahash (das hebräische Wort für Schlange) und der Region, in der sie gefunden wurden.

Najash-Fossilien sind ungefähr 95 Millionen Jahre alt und von ihnen wurde entdeckt, dass diese Schlangen Hinterbeine hatten.

Die Informationen aus Najashs Fossilien beruhten auf einem sehr fragmentierten Schädel, was bedeutete, dass viele Gelehrte erraten mussten, wie diese alten Schlangen ausgesehen haben müssen.

Aufgrund ihrer klaren gemeinsamen Anatomie ist bekannt, dass sich Schlangen aus Eidechsen entwickelt haben. Da die Schädel der Schlangen uns helfen, ihre Fütterungsmuster zu verstehen, verlassen wir uns außerdem auf Najash-Schädelfossilien, um die Entwicklung der Schlangen zu bestimmen.

Die neue Entdeckung

Fernando Garberoglio von der Universidad de Buenos Aires, die Paläontologen Sebastián Apesteguía von der Universidad Maimónides und Guillermo Rougier von der Universität Louisville entdeckten das Fossil 2013 im paläontologischen Gebiet La Buitrera im Norden Patagoniens, Argentinien.

Es war Garberoglio, der zum ersten Mal das fast vollständige Fossil des Schlangenschädels in der Erde begraben sah.

Dank ihrer Entdeckung kann die langjährige Theorie, dass Schlangen aus einer kleinen, blinden, grabenden Eidechse hervorgegangen sind, ausgeschlossen werden.

Da das Schädelfossil fast intakt war, konnte das Team genau erkennen, dass diese Schlangen große Münder mit scharfen Zähnen hatten - nichts wie die eingegrabenen kleinen Eidechsen - und bewegliche Schädelgelenke wie viele moderne Schlangen hatten.

Es sieht sicherer aus, dass sie sich von größerer Beute ernährten als bisher angenommen, und dass sie unseren heutigen großen und großköpfigen Eidechsen wie den Komodo-Drachen sehr ähnlich waren.

Ein ganz anderer Vergleich als die kleinen, blinden, wurmartigen Eidechsen, aus denen Wissenschaftler früher dachten, Schlangen hätten sich entwickelt.


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