Biologie

Nanomaterialien auf Kupferbasis können die Krebsbehandlung sein, auf die wir alle gewartet haben

Nanomaterialien auf Kupferbasis können die Krebsbehandlung sein, auf die wir alle gewartet haben



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Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern der KU Leuven, der Universität Bremen, des Leibniz-Instituts für Werkstofftechnik und der Universität Ioannina hat Krebs bei Mäusen mit Kupferverbindungen in Nanogröße zusammen mit Immuntherapie erfolgreich ausgerottet.

VERBINDUNG: FORSCHER IDENTIFIZIEREN MOLEKÜL, DAS KREBSZELLEN TÖTEN KANN

Kupferoxid-Nanopartikel

Das Team entdeckte, dass Tumore empfindlich gegenüber Kupferoxid-Nanopartikeln sind. Sie fanden dann heraus, dass sie durch die Herstellung von Nanopartikeln mit Eisenoxid in der Lage waren, Krebszellen zu bekämpfen, ohne gesunde zu berühren.

„Jedes Material, das Sie im Nanobereich herstellen, weist geringfügig andere Eigenschaften auf als sein normal großes Gegenstück“, erklären Professor Stefaan Soenen und Dr. Bella B. Manshian von der Abteilung für Bildgebung und Pathologie, die an der Studie zusammengearbeitet haben. "Wenn wir Metalloxide in großen Mengen aufnehmen würden, könnten sie gefährlich sein, aber im Nanobereich und in kontrollierten, sicheren Konzentrationen können sie tatsächlich von Vorteil sein."

Nachdem die Forscher festgestellt hatten, dass der Krebs nur bei der Behandlung mit Nanopartikeln zurückkehrte, beschlossen sie, sie mit einer Immuntherapie zu kombinieren. „Wir haben festgestellt, dass die Kupferverbindungen nicht nur die Tumorzellen direkt abtöten können, sondern auch die Zellen im Immunsystem unterstützen können, die Fremdsubstanzen wie Tumore bekämpfen“, sagt Manshian.

Ein möglicher Impfstoff

Diese Kombination ließ die Tumoren verschwinden. Selbst nachdem den Mäusen erneut Tumorzellen injiziert worden waren, wurden die Zellen sofort eliminiert. Dies führte die Forscher zu der Annahme, dass die Behandlung auch wie ein Impfstoff wirkt.

"Soweit mir bekannt ist, ist dies das erste Mal, dass Metalloxide in lebenden Modellen zur effizienten Bekämpfung von Krebszellen mit lang anhaltenden Immuneffekten eingesetzt werden", sagte Soenen. „Als nächsten Schritt möchten wir andere Metallnanopartikel herstellen und herausfinden, welche Partikel welche Krebsarten betreffen. Dies sollte zu einer umfassenden Datenbank führen. “


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