Energie & Umwelt

Die Gesetzgeber in Ohio genehmigen Pläne für Nordamerikas ersten Offshore-Süßwasserwindpark

Die Gesetzgeber in Ohio genehmigen Pläne für Nordamerikas ersten Offshore-Süßwasserwindpark

Ohio wird bald die Heimat von Nordamerikas erstem Süßwasser-Offshore-Windpark sein, da der Gesetzgeber seine Pläne genehmigt hat, berichtete Gizmodo. Das Projekt, das als Icebreaker-Windprojekt bezeichnet wird, wurde am Donnerstag vom Ohio Power Siting Board einstimmig angenommen.

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Es handelt sich um eine Installation mit sechs Turbinen, die vor dem Ufer des Eriesees in der Nähe der Innenstadt von Cleveland gebaut wird. Das Windprojekt Icebreaker wird generiert 20,7 Megawatt von Energie oder genug zur Energie 7000 Häuser.

Es ist zu beachten, dass es derzeit weltweit nur fünf Süßwasser-Offshore-Windparks gibt. Dies ist auf die Probleme zurückzuführen, die im Winter durch Eiswasser verursacht werden.

Die Icebreaker Farm verfügt über eine spezielle Technologie für den Umgang mit Eisplatten. Es besteht aus einem Design mit großen umgekehrten Kegeln, die das Eis nach unten und von den Turbinen weg drücken.

"Die Arbeit, die geleistet wurde, um sicherzustellen, dass dieses Projekt sicher in Süßwasser betrieben werden kann, eröffnet neue Möglichkeiten für saubere Energie", sagte Miranda Leppla, Vizepräsidentin für Energiepolitik beim Ohio Environmental Council Weiter in einer E-Mail.

"Dieses spezielle Demonstrationsprojekt wird uns nicht nur dabei helfen, sauberere Luft und gesündere Gemeinden zu erreichen, sondern auch Ohio als führendes Unternehmen für Technologien für erneuerbare Energien in diesem Projekt bekannt machen."

Leider stößt das Projekt bereits auf Widerstand. Die vom Standortausschuss genehmigten Regeln sehen vor, dass die Farm neun Monate im Jahr verhindern muss, dass die Turbinen nachts arbeiten, um Vögel und Fledermäuse zu schützen.

Dies würde offensichtlich die Einnahmen des Projekts massiv reduzieren und dessen Bau behindern. Die Eisbrecherfarm hat auch die Aufmerksamkeit sogenannter Vogelschutzgruppen und Magnaten fossiler Brennstoffe auf sich gezogen, die versuchen, sie zu schließen.

Murray Energy, das größte private Kohleunternehmen in den USA, zahlte fast 1 Million Dollar bei einer Anwaltskanzlei gegen erneuerbare Energien in Ohio, während zwei zwielichtige Vogelschutzgruppen Klagen einreichten.

Trotzdem scheint die Eisbrecherfarm langsam aber sicher voranzukommen. Und das ist gut so, denn Staat und Land brauchen jetzt mehr denn je erneuerbare Energien.


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