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Japans Verkehrsministerium enthüllt verlockende Details zu emissionsfreien Schiffen

Japans Verkehrsministerium enthüllt verlockende Details zu emissionsfreien Schiffen



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Im März 2020 formulierte das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) in Zusammenarbeit mit der maritimen Industrie, Forschungsinstituten und öffentlichen Einrichtungen einen Fahrplan für die emissionsfreie internationale Schifffahrt.

Ziel war es, die Herausforderung des Klimawandels inmitten von Prognosen zur Erhöhung des Transportvolumens zu bewältigen, indem das ultimative „emissionsfreie Umweltschiff“ entwickelt wurde, das bis 2028 keine Treibhausgase ausstößt.

VERBINDUNG: DIE VERSPRECHENDSTEN ALTERNATIVEN KRAFTSTOFFE, DIE DIE AUTOS DER ZUKUNFT ANTRIEBEN

Gestern fand die erste Webinar-Präsentation der japanischen „Roadmap to Zero Emission from International Shipping“ in englischer Sprache statt, die sich auf vier neue Schiffskonzepte konzentrierte.

Die Zukunft tanken

Die vier Schiffskonzepte standen im Mittelpunkt eines Webinars zum Thema „Der Weg zu Wasserstoff und Ammoniak“, das gestern von ABB Turbocharging veranstaltet wurde.

Dies waren: das mit Wasserstoff betriebene Schiff (C - ZERO Japan H2); das supereffiziente LNG-Schiff (C - ZERO Japan LNG & Wind); das mit Ammoniak betriebene Schiff (C - ZERO Japan NH3); Schiffe zur CO2-Abscheidung an Bord (C - ZERO Japan Capture).

Die Konzepte wurden vom japanischen Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) in Zusammenarbeit mit der Japan Ship Technology Research Association und der Nippon Foundation erstellt. Die Präsentation des Webinarberichts wurde vom Motorspezialisten Prof. Koji Takasaki von der Kyushu University geleitet.

Segel setzen auf Emissionsminderungspfaden

Prof. Tagasaki hob die Identifizierung von zwei "möglichen" Emissionsreduktionswegen für die Schifffahrt hervor: die Einführung von Wasserstoff / Ammoniak als künftigem Kraftstoff oder Flüssigerdgas (LNG), sofern der Schwerpunkt auf der Verwendung von kohlenstoffrecyclingpflichtigem Methan liegt.

Ammoniak auf Wasserstoffbasis ist eine etwas teurere Kraftstoffalternative, obwohl es erhebliche Vorteile wie eine einfachere Lagerung, Handhabung und einen einfacheren Transport bietet.

Dr. Dino Imhof, Leiter Turbocharging Solutions bei ABB Turbocharging, der auch während der Präsentation sprach, betonte die Notwendigkeit einer sofortigen "ganzheitlichen" Betrachtung mehrerer zukünftiger Kraftstoffe.

Die größte Herausforderung bei der Einbeziehung dieser Kraftstoffe besteht laut Imhof darin, die Versorgungsinfrastruktur so aufzubauen, dass die enorme Nachfrage der Schifffahrtsbranche gedeckt wird.

Die Konzepte von MLIT sind ein weiterer Schritt in Richtung Schifffahrt - für die laut einer IMO-Studie verantwortlich ist940 Millionen Tonnen CO2 jährlich und ungefähr 2.5% der globalen Treibhausgasemissionen - Eindämmung der Kohlenstoffemissionen.


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