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Neues Doppler-Radarsystem kann sich bewegende Fahrzeuge um Ecken erkennen

Neues Doppler-Radarsystem kann sich bewegende Fahrzeuge um Ecken erkennen



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Wissenschaftler der Princeton University haben ein neues Radarsystem entwickelt, mit dem Autos andere sich bewegende Fahrzeuge und Fußgänger um Ecken erkennen können, um Kollisionen zu vermeiden.

Das System, das sich problemlos in heutige Fahrzeuge integrieren lässt, verwendet Doppler-Radar, um Funkwellen von Oberflächen wie Gebäuden und geparkten Autos abzuprallen. Es ermöglicht eine Kollisionserkennung, die für Menschen einfach nicht möglich wäre.

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Sich um gefährliche Kreuzungen kümmern

Das Signal des Doppler-Radars trifft in einem Winkel auf die Oberfläche, was bedeutet, dass seine Reflexion von einer Oberfläche abprallt wie ein Spielball, der gegen die Wand eines Billardtisches schlägt, erklärt eine Pressemitteilung von Princeton.

Das Signal trifft dann auf Objekte, die um die Ecke versteckt sind. Einige dieser Signale werden zurückgeworfen und können von an einem fahrenden Auto montierten Detektoren erfasst werden, sodass das System Objekte um die Ecke sehen und feststellen kann, ob sie sich bewegen oder stationär sind.

"Auf diese Weise können Autos verdeckte Objekte sehen, die heutige Lidar- und Kamerasensoren nicht aufzeichnen können. So kann beispielsweise ein selbstfahrendes Fahrzeug eine gefährliche Kreuzung sehen", so Felix Heide, Assistenzprofessor für Informatik an der Princeton University und einer von ihnen erklärten die Forscher.

"Die Radarsensoren sind auch relativ kostengünstig, insbesondere im Vergleich zu Lidar-Sensoren, und lassen sich auf die Massenproduktion skalieren", fuhr er fort.

Die Straßen der Zukunft sicher machen

In einem am 16. Juni auf der Konferenz über Computer Vision und Mustererkennung (CVPR) vorgestellten Artikel erläuterten die Princeton-Forscher, wie ihr System sich bewegende Objekte - einschließlich Fahrräder, Fußgänger und Autos - erkennen und deren Richtung und Gegengeschwindigkeit bestimmen kann.

"Der vorgeschlagene Ansatz ermöglicht eine Kollisionswarnung für Fußgänger und Radfahrer in realen autonomen Fahrszenarien - bevor sie mit vorhandenen direkten Sichtliniensensoren gesehen werden", schrieben die Autoren in ihrem Artikel.

Die Ergebnisse könnten sich als eine weitere Saite im Bug für bestehende Systeme wie Teslas Autopilot erweisen. Letztendlich ist es Teil einer konzertierten Anstrengung, die Straßen der Zukunft viel sicherer zu machen als jetzt.


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