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Rocket Lab kehrt mit erfolgreichem Elektronenstart zum Flug zurück

Rocket Lab kehrt mit erfolgreichem Elektronenstart zum Flug zurück

Rocket Lab hat seinen ersten Start nach COVID-19 nach einem Fehler im letzten Monat abgeschlossen. Das Unternehmen startete mit seiner Elektronenrakete einen 100 kg schweren Erdbeobachtungssatelliten.

Der Start fand am 30. August um 23:05 Uhr EDT auf der Mahia-Halbinsel in Neuseeland statt. Damit ist Rocket Lab nach dem fehlgeschlagenen Start des Unternehmens am 4. Juli wieder auf Kurs, bei dem sieben Satelliten verloren gingen, darunter einer von Canon.

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Gewonnene Erkenntnisse

Rocket Lab konnte feststellen, dass der Ausfall im Juli durch eine einzige fehlerhafte elektrische Verbindung verursacht wurde, die dazu führte, dass der Motor nur wenige Minuten nach dem Verbrennen der zweiten Stufe abgestellt wurde, berichtet Engadget.

Perfekte Mission. Electron hat den Sequoia-Satelliten für @CapellaSpace in die Umlaufbahn gebracht. Es war ein guter Tag, um ins All zu gehen. «# ICantBelieveItsNotOptical # ICanBelieveItsInOrbitpic.twitter.com / 1qdJ2Y7EOC

- Rocket Lab (@RocketLab), 31. August 2020

Seit diesem Fehler konnte das Unternehmen das Problem "zuverlässig replizieren" und beheben, dass es bei zukünftigen Starts nicht erneut auftritt.

"Ich kann nicht glauben, dass es nicht optisch ist"

Die Mission von Rocket Lab hieß aufgrund der Art der Nutzlast "Ich kann nicht glauben, dass es nicht optisch ist". Die Nutzlast des Elektrons war der "Sequoia" -Satellit aus Capella Space in San Francisco.

Die 'Sequoia' verwendet Radar mit synthetischer Apertur (SAR) anstelle von optischen Linsen, um unglaublich detaillierte Erdbilder zu liefern. Das weltraumgestützte Radar, das für Anwendungen von der Landwirtschaft bis zur Sicherheit eingesetzt werden kann, kann Änderungen von weniger als 0,5 Metern auf der Erdoberfläche erkennen.

"Ich kann nicht glauben, dass es nicht optisch ist" ist der 14. erfolgreiche Start von Rocket Lab. Vor dem Scheitern am 4. Juli hatte das Unternehmen elf aufeinanderfolgende erfolgreiche Starts durchgeführt. Ähnlich wie bei SpaceX besteht eine der Hauptaufgaben von Rocket Lab darin, die Kosten für die Raumfahrt zu senken. Bei zukünftigen Starts sollen Booster der ersten Stufe mithilfe eines cleveren Hubschrauber-Fallschirm-Systems wiederhergestellt werden.


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