Robotik

Neues Projekt zur Reinigung des Meeresbodens von Kunststoff mit autonomen Robotern

Neues Projekt zur Reinigung des Meeresbodens von Kunststoff mit autonomen Robotern


We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Kunststoffe, Kunststoffe überall! Vom Wasser, das wir trinken, bis zum Great Pacific Garbage Patch sind Kunststoffe und alle Arten von Müll buchstäblich überall. Die Tatsache, dass der Meeresboden noch mehr davon beherbergt, wird Sie wahrscheinlich nicht überraschen.

Zum Glück sind das Fraunhofer-Zentrum für maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) und ein internationales Partnernetzwerk bereit, dieses Problem mit dem Einsatz autonomer Roboter in einem Projekt namens SeaClear anzugehen.

SIEHE AUCH: NEUER TYP VON RESILIENTEM KUNSTSTOFF KANN UNBEGRENZT RECYCLINGEN

Laut Fraunhofer landen in einem Jahr 86 Millionen Tonnen Kunststoffe in den Ozeanen, und es ist keine leichte Aufgabe, sie wieder zu sammeln. Um dieses enorme Problem anzugehen, wird ein Basissystem eingesetzt, das aus einer Luftdrohne, zwei ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen (ROVs) und einem unbemannten Oberflächenschiff als Mutterschiff besteht.

Die Drohne und eines der ROVs werden hauptsächlich in Küstengebieten eingesetzt, in denen der Müll in den Ozean gelangt, um die Trümmer zu erkennen. Wenn der Müll sowohl auf der Oberfläche als auch in der Wassersäule vorhanden ist, geht das andere ROV zum Meeresboden und trägt den Müll, der dort gelandet ist, mit seiner speziell entwickelten Greif- und Saugvorrichtung. Danach wird alles zurückgetragen und in einem zentralen Behälter entsorgt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Unterscheidung des Mülls von Meerestieren und natürlichen Strukturen. Das zweite ROV wird auf künstlicher Intelligenz basierende Algorithmen verwenden, um dies festzustellen.

Derzeit wird die Technologie an zwei verschiedenen Standorten in Tiefen von 20 bis 30 m (66 bis 98 Fuß) in Hamburg (Deutschland) und Dubrovnik (Kroatien) getestet. SeaClear wird über unterschiedliche Daten verfügen, da diese Standorte sehr unterschiedlich sind. Die Hamburger Küste ist ein Industriegebiet mit geringer Sicht unter Wasser und die kroatische Küste ist ein sauberer und ruhiger Ort, der bei Touristen beliebt ist.

Sobald die Tests beendet sind, sind wir der Lösung unseres Müllproblems einen Schritt näher gekommen. Projektmanager Johannes Oeffner erklärt: "Angesichts der Prognosen, dass sich die Kunststoffproduktion bis 2050 vervierfachen wird, werden wir ein großes Problem haben, wenn wir keine Maßnahmen ergreifen. Laut dem WEF des Weltwirtschaftsforums betrug das Verhältnis von Kunststoff zu Fisch im Jahr 2014 eins zu fünf - bis 2050 könnte es so viel Plastikmüll geben, wie es Fische gibt. "


Schau das Video: Ein Meer voller Plastik: Diese Bilder tun richtig weh (Juli 2022).


Bemerkungen:

  1. Wes

    Ja, das ist sicher, das Spam -Thema blüht und riecht :)

  2. Dedrik

    Das Internet wird mit einem Großbuchstaben innerhalb eines Satzes geschrieben, wenn überhaupt.Und die Hundertstel stehen nicht mit Punkt, sondern mit Komma. Dies ist die Norm. Und so ist alles nicht schlecht, nur sehr gut!



Eine Nachricht schreiben